Rürup-Rente Steuer absetzen

Rürup-Rente bei der Steuer absetzen

Die Rürup-Rente ist eine wichtige Form der Altersvorsorge. Mit der Basisrente haben auch Selbstständige und Freiberufler die Möglichkeit eine Rente im Alter zu bekommen. Die Rürup-Rente wurde im Jahr 2005 vom Ökonom Bert Rürup eingeführt und ist eine steuerlich begünstige Form der privaten Altersvorsorge.


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Rürup Rente Steuer für 2017 – Wo wird die Rente eingetragen

Rürup-Rente Steuer absetzen

Rürup-Rente Steuer absetzen

Im Gegensatz zur Riester-Rente unterliegt die Besteuerung der Rürup-Rente festgeschriebenen Regeln. Die jährlichen Beiträge können bei der Steuer abgesetzt werden. Für das Jahr 2014 sind das mittlerweile 76 Prozent des gesamten jährlichen Beitrags. Das entspricht 15.200 Euro. In der Steuererklärung werden die Beiträge in der Anlage Vorsorgeaufwand als Sonderausgaben angegeben. Die Förderung muss jedes Jahr neu beantragt werden. Um bei den Steuern nichts zu vergessen, empfehlen Ratgeber einen Steuerberater aufzusuchen.

Steuervorteil mitnehmen- 2016 für 2017

Neben der Rürup-Rente und der Riester-Rente gibt es noch die betriebliche Altersvorsorge und die „klassische“ private Rentenversicherung. Mit der Basisrente kann viel Geld gespart werden. Mit jedem Jahr steigt die Absetzung der Steuern um zwei Prozent. Im Jahr 2005 konnten schon 60 Prozent der Beiträge steuerlich geltend gemacht werden. Wer noch in der Ansparphase ist, kann ab 2025 100 Prozent der Beiträge steuerlich absetzen. Wer für 2013 seinen Rentenbeginn festgelegt hat, dessen Besteuerungsanteil liegt bei 66 Prozent. Zum Test geht es auch hier.

Steuerliche Absetzbarkeit – Wie viel Steuern sparen

Um die Rürup-Rente ausgezahlt zu bekommen, muss der Versicherungsnehmer mindestens bis zu seinem 60. Lebensjahr warten. Im Durchschnitt würde er dann 25 bis 30 Jahre in seine Altersvorsorge einzahlen. In 2010 hatten Sparer die Möglichkeit 70 Prozent der Beiträge zu versteuern (bis maximal 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für Ehepaare). Das entspricht 14.000 Euro. In 2011 sind es 14.400 Euro und somit 72 Prozent. Auch 2013 und 2014 stiegen die steuerlichen Vorteile um zwei Prozent und lagen somit bei 74 Prozent und 15.000 Euro.
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Die Steuer der Rürup-Rente in 2017

Mit jedem Jahr erhöht sich der steuerfreie Anteil um zwei Prozent . 2014 liegt der zu besteuernde Anteil bei 76 Prozent. Das bedeutet, dass 2026 der Maximalbetrag von 20.000 Euro erreicht ist und die Rürup-Sparer dann 100 Prozent ihrer privaten Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung beim Finanzamt absetzen können. Die Rürup-Rente ist außerdem Insolvenz- und Hartz IV sicher.

Zwei Steuerphasen

Wer sich für die Rürup-Rente entscheidet muss zwischen zwei Phasen unterscheiden: Ansparphase (Anwartschaftsphase )und Rentenphase (Leistungsphase).

Ansparphase

Auch bei den Rürup-Verträgen gilt, dass die Beiträge als Sonderausgaben bei der Steuern abgesetzt werden können. Als die Basisrente 2005 eingeführt wurde, lag der steuerlich abzugsfähige Höchstbetrag der Sonderausgaben bei 60 Prozent. Seit dem steigt dieser Betrag jedes Jahr um zwei Prozent. 2025 wird dieser 100 Prozent erreichen. In diesem Jahr, 2013, liegt der abzugsfähige Höchstbetrag bei 76 Prozent.

Steuervorteil-Rechner an einem Beispiel

Die abzusetzen Beiträge können auf Grund des Einkommens bzw. des jährlichen Beitrags variieren. Wer einen jährlichen Beitrag von 4.200 Euro leistet, kann davon 3.192 Euro bei der Steuer absetzen. Im Jahr 2014 wären es bei 78 Prozent 3.276 Euro. Die Prozente sind fest geregelt, sodass immer der entsprechende Prozentsatz in einem Jahr von der Gesamtsumme abgezogen werden kann.

Rentenphase

Bis 2040 sind die monatlichen Leistungen aus der Basisrente nur begrenzt steuerpflichtig. Der Anteil, der steuerfrei ist, wird zu Beginn des Rentenbezugs festgesetzt und als fester Betrag in Euro lebenslang festgeschrieben. Der Prozentsatz der Rente, der zu versteuern ist, wird höher, je später der Rentenbeginn festgelegt wird. Ab 2040 steigt der steuerpflichtige Prozentsatz um einen Prozentpunkt.

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Chancen höher als bei der Riester-Rente

Wer sich für eine Rürup-Rente entscheidet, muss bedenken, dass die Bedingungen starr und restriktiv sind. Eine lebenslange Rente ist vorgeschrieben. Die Rürup-Rente wird fast ausschließlich nur von Lebensversicherern angeboten. Aber auch Banken sowie Fondsgesellschaften haben die Möglichkeit diese Produkte zu offerieren. Es gibt keine Anlagebeschränkungen wie beispielsweise bei der Riester-Rente. Bis zu 100 Prozent können in ein Rürup-Anlageprodukt getätigt werden.

Rentenbeginn

Bis zum Jahr 2040 werden Rentenzahlungen anteilig besteuert. Das hängt unter anderem vom Jahr des Rentenbeginns ab. Wer im Jahr 2010 in Rente gegangen ist, muss 60 Prozent der Rente versteuern. Für 2011 wären es 62 Prozent. Der Anteil der besteuert wird, steigt mit jedem Jahr. 2040 werden die Rentenzahlungen komplett versteuert.

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Weitere Vorteile

Neben den Steuervergünstigungen existieren auch andere Vorteile. Das Geld, dass angespart wird, ist insolvenz- und pfändungssicher. Wer plötzlich Hartz IV in Anspruch nehmen muss, muss nicht zwangsläufig auf seine Rente zurückgreifen. Diese wird nicht als Vermögen angerechnet. Zusätzlich sind keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu leisten.

Die Steuer in 2017

Die steuerlichen Vorteile in den Jahren 2010 bis 2017 wurden eingangs erläutert. Aber wie sieht es in der Zukunft aus? Was erwartet den Steuerzahler in 2017? Da die Rürup-Rente fest geschriebene Regeln hat, bedeutet dies zwei Dinge. Zum einen können in der Ansparphase 84 Prozent der Beiträge versteuert werden. Zum anderen erhält man, wer 2014 in Rente geht, 68 Prozent der eingezahlten Beiträge.

Rürup-Renten steuerlich absetzen- Beispiel im Alter 

Die Testergebnisse aus 2013 können Sie hier genau nachlesen. Nur fünf Anbieter haben von Stiftung Warentest eine gute Bewertung erhalten. Insgesamt testete der Verbraucherschutz 62 Anbieter. Wie bei jedem Test, wurden auch hier Modellkunden verwendet. Diese waren 40 Jahre alt. Ihr Vertrag begann am 01.11.2012 und besitzt eine Laufzeit von 25 Jahren. Trotz der allgemein sinkenden Renditen in der Altersvorsorge, bieten viele Versicherungen hohe Renditen an. Von der Rürup-Rente profitieren nicht nur Gutverdiener, sondern auch Beamte als auch Selbständige.

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